Ich mach dann mal Pause... ☕

Zum heutigen Frauenstreiktag einige Gedanken von mir:


Für mich heisst Gleichstellung nicht, im gesamten Alltag eine Geschlechterverteilung von 50:50 zu erreichen, wie das so viele propagieren.

Was ich will, ist eine echte RECHTLICHE GLEICHSTELLUNG ALLER GESCHLECHTER, unabhängig von Religionszugehörigkeit, Nationalität, Geschlechtsidentität oder sexueller Orientierung.


Was ich aber vor allem will ist GLEICHBERECHTIGUNG. Gleiche Bedingungen unter gleichen Voraussetzungen zu erhalten, das ist für mich echte Chancengleichheit.

Um dieses Ziel zu erreichen, braucht es nicht in erster Linie Quoten, sondern ein Umdenken, dass auch unbezahlte Arbeit, wie bspw. die Kinderbetreuung oder Pflege kranker Familienmitglieder, einen Wert hat. Ein Wert, der auch durch die Arbeitgeber*innen aber auch unsere Partner*innen anerkannt werden muss und soll.


Hier sind wir alle, als Teil der Gesellschaft aber auch als Arbeitgeber*innen, gefragt. Denn gut in einem Job zu sein, hängt nicht nur von der Dauer eines Arbeitsverhältnisses ab, sondern von den Erfahrungen, die eine Person mitbringt - und diese kann man sich nicht nur im Berufsleben aneignen. Entsprechend sollte auch der Lohn angemessen ausfallen.

Gleichzeitig heisst das für mich aber konsequenterweise auch, dass ich gleich lange arbeite (gleiches Rentenalter) und ebenso bereit bin, einen Bürgerdienst für unsere Gesellschaft zu leisten.


Gleichstellung und Gleichberechtigung geht uns alle etwas an, nicht nur die Frauen. Deshalb ist es umso wichtiger, dass heute alle Geschlechter am Frauenstreiktag vertreten sind und gemeinsam für die Werte einstehen, die uns wichtig sind.

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